Baubesprechung Sanitär & Elektro

Baubesprechung Sanitär & Elektro

Moin zusammen!
Nur ein kleines Update von uns an dieser Stelle. Wir hatten vorige Woche die Baubesprechungen für Sanitär (Montags) und Elektro (Freitags).

Da sind wir etwas blauäugig reingegangen. Ich glaube wir hätten schon eine konkretere Vorstellung mitbringen sollen was wohin soll, vor allem im Bereich Elektro. Wir hatten uns da wohl mehr „Beratung“ vorgestellt – wie andere Bauherren das machen, wie etwas am meisten Sinn macht – ich baue ja zum ersten Mal, die „Sparkies“ (so werden Elektriker umgangssprachlilch von meinem Mann / in Australien genannt) machen das ja täglich. Teilweise wurde das auch gemacht, aber ich glaube wir hätten uns besser vorbereiten können.
Naja, nun war es wie es war.

Sanitär fand ich eigentlich ganz easy, da gab’s auch nicht zu viel wildes zu besprechen. Höhen der WCs, Position der Waschtische, ein paar kleinere Änderungen weil etwas nicht so passte wie ursprünglich vorgesehen. Nichts dramatisches aus unserer Sicht.

Elektro war schon ein längerer Termin. In jedem Raum musste Anzahl und Position von Steckdosen und sonstigen Buchsen festgelegt werden. In den meisten Räumen haben wir 1 Steckdose mehr genommen als in der BLB enthalten waren.
Konsequent draufgepackt haben wir LAN-Buchsen in jedem Zimmer. Ich habe mir immer gesagt „wenn ich mal Baue lege ich überall LAN Kabel hin“, und das soll auch so werden. In der BLB von T&M sind schon 3 LAN Buchsen enthalten – das ist nicht unbedingt üblich, finde ich ziemlich gut.
Es kamen aber einige dazu um alle Räume abzudecken.
Anzeichnen lassen haben wir erst mal alle Steckdosen und sonstiges, was wir gerne hätten. Wir kamen dann am Ende auf über 70 und haben dann beschlossen, dass wir da doch ein wenig reduzieren könnten. 🙂

Elektro Aufmusterung

Das Angebot im Anschluss an die Besprechung kam schon heute per eMail – das ging flott. Steckdosen wurde uns eine zu viel abgerechnet (konnte man aber leicht übersehen). Insgesamt ein Mehrbetrag von über 4000€ , da sind wir doch ein bisschen aus allen Wolken gefallen. Gerechnet hatten wir mit 1,5-2000.
Dass wir’s bei den Steckdosen übertrieben hatten haben wir schon abends nach dem Termin zu Hause gemerkt (ich tippe alles in Excel ein. ALLES.). Alleine für die Mehr-Steckdosen kam ich selbst schon auf über 1000€.
Von vielen Positionen wusste ich im Vorfeld absolut keinen Preis. Der Mitarbeiter der Elektrofirma wollte sich dazu nicht äußern – damit es nicht nachher in Diskussionen heißt „aufm Bau sagte der aber….“ – nachvollziehbar, finde ich. Positiv überrascht waren wir vom Bewegungsmelder für’s OG, der war günstiger als erwartet. Auch der Preis für zusätzliche Ausschalter oder der Aufpreis um eine Wechselschaltung draus zu machen hielt sich im Rahmen. Auf der Rechnung fanden wir aber auch diverse Positionen mit denen wir überhaupt nichts anzufangen wussten. Das war schon etwas enttäuschend. Gerade bei Mehrleistungen die wir am Ende zahlen müssen hätte ich während der mehrstündigen Baubegehung erwartet, dass sowas angesprochen bzw. erklärt wird.

Ungefragtes Angebot

Ziemlich ungläubig blickte ich drein, als dann noch ein zweites Angebot ungefragt hinterherkam. Es wurden knapp 600€ veranschlagt für das installieren und verkabeln eines 8 Port Patchverteilers und eines 8 Port Switches, mit 1m Patchkabel und 2 Feuchtraum-Steckdosen.
Niemand hat mit uns über dieses Installationsangebot bei der Baubegehung gesprochen. Und dann steht als Zusatz unter der Position des Patchverteilers: „eine Durchmessung der Cat 7 Kabel ist nur so möglich“ .
Da habe ich direkt mal nachgefragt, warum es ohne Patchpanel nicht möglich sein soll Kabel durchzumessen. Zum einen würden wir unsere Netzwerkhardware gerne selbst aussuchen und anschließen. Und zum anderen erschließt sich mir nicht, warum das zum Durchmessen der Kabel erforderlich sein soll. Ich bin gespannt, ob und wie mir das erklärt wird.

Wir hatten auch im Hauptangebot ein paar Überraschungen. Das Büro (in dem wir sehr viele Steckdosen vorgesehen hatten) wurde auf einen eigenen Stromkreis mit eigenem FI gelegt. Ansich keine schlechte Idee, aber ich denke auch das hätte man bei der Baubegehung einmal ansprechen können, vor allem wenn da 3stellig Mehrkosten dabei rausspringen.

Ich hab‘ insgesamt einen kleinen Fragenkatalog an das Elektrounternehmen geschickt mit der Bitte um Klärung. Wenn das beantwortet wurde können wir uns ja immernoch entscheiden was wir nehmen und was wir streichen. Hab‘ auch mal das Bauunternehmen CC gesetzt, nur damit die im Bilde sind.

Antworten auf 1000 Fragen

Nachdem wir den Bauzeitenplan erhalten hatten kamen mir doch ziemlich viele Fragen in den Kopf bzgl der weiteren Terminplanung und vieles mehr. Ich hab‘ erst mal alles auf Notizzetteln gesammelt und unserem Bauleiter dann einen ziemlichen Klotz als eMail geschickt.

Keine 2 Tage später bekam ich einen Anruf von unserem Bauleiter Herrn Meyer und er hat mir geduldig jeden einzelnen Punkt erklärt. Vom aktuellen Status der Vorbereitung für die Pflasterarbeiten, was es bedeutet wenn ein Neubau „feucht übergeben“ wird, wer sich wie mit den Versorgungsunternehmen abspricht, und vieles mehr.

Da ich im Vorfeld im Internet mal gelesen hatte, dass die Bauleitung bei T&M nicht zu erreichen sei (ich weiß aber nicht um welchen Bauleiter es da ging): Das kann ich so absolut nicht bestätigen. Ich habe bisher auf Kleinkram immer prompt eine Antwort bekommen, und auf ganze Fragebögen innerhalb weniger als 2 Tage. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.